Holotropes Atmen und Spiritualität

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Holotropes Atmen ist, in meinem Selbstverständnis, eine psychotherapeutische Methode intensiver Selbsterfahrung. Sie wurde von Stanislaf Grof entwickelt und von Sylvester Walch weiterentwickelt.

Das Holotrope Atmen ist eine Methode der Transpersonalen Psychologie. Diese psychologische Richtung erweitert die Vorstellung vom Menschen um das Konzept der Spiritualität als ein menschliches Bedürfnis und den psychologischen Konzepten von Transformation und Transzendenz. Dabei wird der Mensch als prinzipiell spirituelles, bzw. zu Spiritualität fähiges Wesen erkannt. Spiritualität wird als überkonfessionell, jenseits religiöser, kirchlicher Dogmatik verstanden.

Derzeit bin ich dabei noch einen Schritt weiter zu gehen und: „Spiritualität ohne Gott“ als „Aufgeklärte Spiritualität“ auszuarbeiten. (Das gibt es hoffentlich demnächst für Interessierte zu lesen.)

Ohne eine Konzeptionalisierung von Spiritualität besteht die Gefahr spirituelle Erlebnisse und Bedürfnisse als pathologisch oder ausschließlich infantile Wünsche nach kindlicher Vereinigung mit Elternpersonen zu deuten und in der Psychotherapie zu behandeln. Ein bedeutender Arbeitsschwerpunkt der Transpersonalen Psychologie besteht auch in dem Herausarbeiten von Verbindungen zwischen Erkenntnissen über unsere Psyche aus meditativen östlichen und psychologisch westlichen Wissen.

 

Zentrale Begriffe sind:   

Spiritualität

Selbst, Ich, Ego, Schatten

Integration, Transformation, Transzendenz

Erfahrung, Selbsterfahrung, Entwicklung