Transaktionsanalyse

Die Transaktionsanalyse (kurz TA) wurde in den 1950er und 1960er Jahren von dem amerikanischen Psychiater Eric Berne gegründet.

Die Transaktionsanalytische Psychotherapie ist eine Therapieschule, die mit einer Vielzahl von zusammenhängenden Methoden und Konzepten menschliches Verhalten, zwischenmenschliche Beziehungen und Krankheitsursachen erklärt und Wege aufzeigt, wie Veränderung, Gesundheit und persönliches Wachstum möglich wird. Die Erklärungskonzepte und Interventionsmethoden der TA bieten eine Basis zur Förderung von Autonomie, Bewusstheit, Spontaneität und Intimität des Menschen. Sie helfen gesundheitsschädigendes und entwicklungshemmendes Verhalten zu identifizieren und zu verändern.

Kernfragen sind:

  • "Wie bin ich?"
  • "Warum bin ich so?"
  • "Wie gehe ich mit mir und anderen um (Partner, Kindern, KollegInnen ...) und wozu führt das?"
  • "Wie lasse ich mit mir umgehen?"
  • "Was passiert mir typischerweise immer wieder?"
  • "Wo wird das enden, wenn ich alles einfach so weiter laufen lasse?"
  • "Was sind meine Bedürfnisse, was will und brauche ich wirklich und was kann ich tun um dies, für mich und meine Umwelt sicher, zu bekommen?"
  • "Was will ich verändern, was will ich erlangen?"
  • usw.

Bekannt geworden ist die TA u.a. in der Haltung von ""ich bin o.k. du bist o.k." in der therapeutischen Beziehung, sowie mit der Arbeit an inneren Instanzen, dem so genannten "Inneren Kind" und den "Inneren Eltern". 

In Österreich ist die TA ein offiziell anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren.

Kennzeichnend für die TA sind:

  • die Analyse der verschiedenen menschlichen Beziehungs- und Kommunikationsformen
  • das Arbeiten mit verinnerlichten Kind -und Eltern - Instanzen
  • die Betonung von Bedürfnissen für unser Wohlbefinden und Verhalten